Die Zeit der Abrechnung

9 Jul

Wikileaks  tut es …so wie es auch GuttenPlag Wiki tut – enthüllen, was viele Leute schon geahnt haben oder völlig neue Skandale aufdecken. Seien es Doktorarbeiten, wie die von unserem Herrn Verteidigungsminister Zu Guttenberg oder intime Machenschaften von angesehenen Politikern. Nichts scheint mehr verborgen zu bleiben! Die Politiker haben wohl längst verloren… Die Folge ist ein Kontrollverlust für die Machthabenden oder auch für uns „Normalbürger“?!  Was könnte dieser Kontrollverlust für Konsequenzen beziehungsweise Auswirkungen auf das zukünftige Handeln von Menschen haben?

Was genau bezeichnet ein solcher Kontrollverlust überhaupt? Eine treffende Definition liefert Michael Seemann in seinem Blogbeitrag „Vom Kontrollverlust zur Filtersouveranität“:

„Ein Kontrollverlust entsteht, wenn die Komplexität der Interaktion von Informationen die Vorstellungsfähigkeiten eines Subjektes übersteigt.“

Michael Seemann

Liebe Politiker – lebt damit!

We open governments„, (=“Wir machen Regierungen transparent“), so lautet das Motto von Wikileaks. Und diesem werden die Mitarbeiter um Julian Assange – dem Sprecher und bekanntestem Mitarbeiter der Whistleblower-Plattform auch gerecht. Kaum ein Politiker kann sich heutzutage mehr sicher fühlen – denn Entscheidungen werden nicht mehr hinter verschlossenen Türen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit getroffen. Die bislang verborgenen Informationen sind für die Gesellschaft transparent. So scheint es auch nicht verwunderlich, dass die Wikileaks-Plattform mit teils heftiger Kritik kämpfen musste und weiterhin muss. Verständlich, wenn man bedenkt dass diese doch das Gesamtsystem herausfordert. Was also tun? Ob Zensur die richtige Entscheidung ist halte ich für sehr bedenklich und auch Michael Seemann, der durch seine Aktivität als Blogger und Twitterer zum Thema „Kontrollverlust im digitalen Zeitalter“ bekannt ist, plädoyert für die „Akzeptanz dieser neuen, unkontrollierbaren Transparenz.“ (Zeit.de „Wikileaks ist das Napster der Regierenden“) 

„Politiker können Wikileaks zwar behindern, aber gewinnen werden sie nicht – also Politiker -lebt damit!“

Das Worst-Case-Scenario

Wie könnten die Auswirkungen des Kontrollverlustes im digitalen Zeitalter nun aussehen?

Speziell für Politiker – und die, die es werden wollen – Werden sie nun alle zu unauffällige Duckmäusern ohne Profil? Zu Leuten, die sich niemals für jemanden oder etwas mutig aus dem Fenster lehnen? Und die auch im Privatleben nichts riskieren aus Angst vor Fehlern, die irgendwann ans Licht kommen könnten und dann niemals mehr „vergessen“ werden? Denn es ist  schießlich bekannt: „Das Internet vergisst nichts!“

Für andere Menschen, die im Fokus der Öffentlichkeit stehen – also Stars, Unternehmergrößen, Wettermoderatoren etc. Werden auch sie immer mehr ihr Leben für die Öffentlichkeit „designen“ – bis hin zum bewusst lancierten Skandalfoto, wenn die Karriere stockt und man nicht mehr anders in die Magazine, Blogs oder die Regenbogenpresse kommt?

Für Organisationen wie Unternehmen, Regierungen, Vereine etc. Werden Wikileaks und der Kontrollverlust verantwortlich dafür sein, dass immer mehr im Geheimen geschieht und entschieden wird? Dass ein Mehr an Öffentlichkeit im Heute, sogar zum Transparenzverlust in Zukunft führt?                                                    Eine Diskussion, die alleine schon einen ganzen Blogbeitrag füllen könnte…

Und was heißt das letztendlich für uns „Otto-Normalbürger“? Wir kennen den erhobenen Zeigefinger: „Niemals Bilder von der feuchtfröhlichen Abifeiern ins Netz stellen und so weiter … der zukünftige Wunsch-Arbeitgeber könnte das einmal sehen, beziehungsweise er googlet sogar danach! Oder der missgünstige Arbeitskollege verwendet es einmal gegen dich …

 Fazit

Wir geben alle – indem wir im Internet chatten, Accounts anmelden und so weiter – viel von uns Preis, aber das tun wir schließlich selbst und freiwillig. Schließlich haben wir, in meinen Augen, immer noch die Kontrolle über diese Daten. Andernfalls hätten wir sie ja nicht veröffentlichen müssen, wenn uns das zu heikel erscheint. Natürlich ist es so, dass man heutzutage einfach im Internet tätig sein muss, um eine Chance im sozialen oder auch beruflichen Umfeld zu haben und mitreden zu können und es gibt viele öffentlich einsehbare Daten, die jeder sehen kann – wie zum Beispiel Twitter oder Facebook, aber es gibt eben auch private Bereiche wie Mails oder Chats, obwohl man mittlerweile wohl auch dort vorsichtig sein muss. Dennoch sträube ich mich vehement gegen eine solche Post-Privacy-Ära, die ständig den öffentlichen Diskurs streift. Es ist unmöglich zu behaupten, dass Datenschutz nicht mehr möglich sein werde und auch nicht mehr nötig sein werde.

 

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Google Plus: Das neue Facebook?!

3 Jul

“Facebook” ist mit 700 Millionen angemeldeten Usern, das größte soziale Netzwerk. Ist es realistisch, dass dieses vom neuen Social Network Google Plus (Google +) verdrängt, beziehungsweise sogar abgelöst wird?

Google Plus vs. Facebook

Circles: Die Kontakte der User können zu Nutzerkreisen – so genannten Circles – zusammengefasst werden. Der klare Vorteil: Der User, der neue Beiträge postet, kann selektieren, wer – also welche Gruppe (Arbeitskollegen, Freunde, Familie) diese einsehen kann. Schließlich ist es nicht immer vorteilhaft, wenn Arbeitskollegen die Familiengespräche mit verfolgen können und ähnliches. Inzwischen bietet auch Facebook, in Form von Freundeslisten, so etwas an. Google Plus kann man jedoch zu Gute halten, dass dessen Circle-Einteilung, ersten Bewertungen zufolge, übersichtlicher erscheint.

Stream: Der Google-Stream ist wie der von Facebook. Der Nutzer kann sich informieren, was andere User so posten. Das Pendant zu  Facebooks Like-Button ist Googles +1-Button. Das Besondere: Dieser taucht mittlerweile auch in den Suchergebnissen von Google auf. Die von einem Nutzer ausgewählten Seiten oder Posts können dann später auf dem eigenen Profil gesammelt gelesen werden.

Huddles und Hangouts: Beide bezeichnen integrierte Gruppenchats. Hangouts (deutsch = Treffpunkt) funktionieren ähnlich wie Skype, es können sogar 10 Personen gleichzeitig chatten, Videos ansehen, et cetera.  Huddles sind hingegen textbasierte Gruppengespräche – die Nutzer können über E-Mail, SMS oder Chat miteinander kommunizieren. Diese Funktionen sind vergleichbar mit Facebooks Multi-Kommunikationskanal. Wer ganz klassisch mit nur einer Person chatten will kann die aus Google-Mail bekannte „Chat“-Funktion nutzen.

Sparks: Sparks bezeichnen Themendienste. Sie sind eine Art Feed-Reader für Themen: Über ein einfaches Suchfeld kann der Nutzer beliebige Themen suchen und erhält dann, ähnlich wie bei einer Google-Suche, die aktuellen Neuigkeiten und passende Empfehlungen. Der Vorteil für Google ist : Im Laufe der Zeit kann hier viel Werbung geschalten werden, da die Nutzerinteressen bekannt sind. Einziges Manko, jedoch: Nicht ganz durchschaubar ist, aus welchen Quellen die Ergebnisse kommen und nach welchen Kriterien sie dort vorsortiert werden.

Mobil – Die Apps: Man kann sich direkt aus Google+ einen Link zur mobilen Browser-App schicken lassen wo die ganzen Funktionen zur Verfügung stehen. Das Besondere: Google verknüpft das Netzwerk mit dem Standort des Handy-Nutzers und somit mit Google Maps. So kann man sehen, welcher der Kontakte (Circles) gerade in der Umgebung ist. Zusätzlich kann man Facebooks-Foursquare-Funktion nutzen.

Facebook-Ärä ade!?

Eigentlich hört sich Google Plus doch genial an – so wie eine neuartigere, moderner Facebook-Kopie. Revolutionär oder nur ein Abklatsch?! Bevor hier vorschnell gewertet wird, schauen wir uns den Nachfolger von Google Buzz  – der ganz nebenbei der totale Flopp war (unter anderem wegen einem Datenmissbrauchsskandal) – nochmal etwas genauer an: Es kann ja schließlich nicht wirklich alles so perfekt sein, wie es auf den ersten Blick scheint…Facebook ist unter anderem beliebt für seine sogenannten Seiten für Vereine, Firmen und so weiter – doch wie sieht das bei Google+ aus?! Derzeit setzt dieses den Fokus auf den privaten Anwender, was ein Fehler sein könnte, wenn man sich den Erfolg der Seiten auf Facebook anschaut. Dasselbe gilt für Gruppen und Events, die bei Google Plus (noch?) fehlen. Die Geburtstagsglückwünsche an der Pinnwand seiner Freunde oder allgemein Kommentare zu posten sind ebenfalls fester Bestandteil von Facebook, nicht aber von Google Plus. Abschließend sollte noch gesagt sein, dass eine Anmeldung bei Google Plus (oder auch eine Einladung) derzeit sehr kompliziert und zeitaufwendig sein kann – zum einen weil Google Plus noch in der Beta-Phase steckt, zum anderen wegen aktueller Überlastung des Dienstes.

Fazit

Es ist vorweg zu sagen, dass die Facebook-Alternative in bisherigen Tests und Bewertungen relativ gut abgeschnitten hat (vielleicht scheint es auch nur so herausragend gut, weil der Vorgänger Google Buzz so enttäuschend war). Google Plus wächst weiterhin und wird sicherlich in Konkurrenz zu Facebook stehen, doch im Endeffekt wird es den meisten Facebook-Usern wohl wie mir gehen…Bin ich wirklich bereit, meine ganze „Arbeit“ die ich in meinen Facebook-Account, bei der Gestaltung des Profils, bis hin zum Aufbau einer riesen Freundesliste, aufzugeben und nochmal von vorne zu beginnen?!? Der Drang zu wechseln hält sich ehrlich gesagt, bislang in Grenzen. Sollte es aber dennoch einen Wechsel geben – so wie es ihn beispielsweise bei Studi/Schüler/Mein-VZ gab (wer ist heutzutage dort noch aktiv?!) – werde ich mit höchster Wahrscheinlichkeit dem Trend folgen. Denn wenn ich ganz alleine Facebook nutze, habe ich ja auch nichts mehr davon 😉 Sicherlich zeitaufwendig ist es, parallel mehrere Communitys zu nutzen, deshalb sollte sich Jeder früher oder später wohl für eine Plattform entscheiden!

mehr Infos: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,771207,00.html

Mobbing bis der Arzt kommt

20 Jun

Wie gefährlich ist Cybermobbing und sollte man deshalb soziale Netzwerke meiden?

Jeder dritte Jugendliche, zwischen 14 und 20 Jahren, wurde schon einmal Opfer von Cybermobbing, so eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstituts Forsa. Peinliche Bilder im Internet, die Jugendliche demütigen, oder Hass-Gruppen gegen einzelne Personen – Cyber-Mobbing hat sich in den vergangenen Jahren verstärkt. Vor allem die Mobbing-Website isharegossip  (deutsch: Ich mache mit beim Klatsch) – die deshalb häufig in den Schlagzeilen war –  steht exemplarisch für Cybermobbing. Bei dieser können Mitschüler anonym beschimpft und Gerüchte über sie verbreitet werden. Vor wenigen Wochen ist das Portal von noch unbekannten Hackern lahmgelegt worden. Die Website, steht seit März auf dem Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien und ist nun offline. Doch auch gängige soziale Netzwerke wie facebook, schülerVZ oder StudiVZ dienen als Mobbing-Plattformen.

Verarmte Kommunikation

Im Grunde genommen ist virtuelle Kommunikation ein verarmter sozialer Austausch, da ihm grundlegende wesentliche Aspekte der Kommunikation – wie Gestik, Mimik, oder Blickkontakt fehlen. Die Hemmschwelle scheint viel geringer zu sein, Beleidigungen im Netz auszusprechen, da die meisten Mobber anonym bleiben.

„Jugendliche geben zu, dass sie im Internet fieser sind, als wenn ihnen ein Mitschüler gegenüber steht“, berichtet die Bremer Kriminaloberkommissarin Petra Rump, die im Rahmen des „Präventions-Projektes Internet“ viele Schulen besucht. „Die Jugendlichen trauen sich im Internet viel mehr, andere zu diffamieren, da sie die Gemobbten nicht sehen.“ Zwar gab es immer schon Mobbing zwischen Jugendlichen, doch durch die Verlagerung in virtuelle Plattformen haben sich diese in ihrer Brutalität verstärkt.

Exemplarisch: Das Leben der Opfer

Ein besonders krasser Fall von Cybermobbing ereignete sich vor 4 Jahren in Missouri: die 13-jährige Megan Meier verliebte sich über beide Ohren in eine Internet-Bekanntschaft. Als ihr virtueller Freund sie plötzlich verschmähte, erhängte sich das Mädchen. Der virtuelle Freund war in Wahrheit jedoch eine ehemalige Freundin, die sich rächen wollte. Die Mutter des Mädchens half sogar bei der Profilgestaltung des virtuellen Freundes mit, da sie schauen wollte, ob schlecht über ihre Tochter geredet wird. Solche Extremfälle sind zwar die Ausnahme, doch auch in anderen Cybermobbing-Fällen sind die Folgen und die Schäden, die die Opfer tragen verheerend und oftmals irreparabel: Ein Teufelskreis aus Ohnmacht, Angst, Scham und sozialem Rückzug, der zu Isolation, Schulversagen, psychischen Störungen bis hin zu Selbstmordgedanken führen kann.

Weitere Fälle – Erfahrungsberichte von Cybermobbing-Opfern: Alexander  und Klara 

Prävention & Hilfe, falls es schon zu spät ist

Die goldene Regel könnte lauten: Wer nicht viel Angriffsfläche bietet, wird auch nicht so einfach Opfer von Cyber-Mobbing. Wichtig ist, dass man wirklich nur so viele Informationen im Netz Preis gibt, wie es nötig ist. Fotoalben oder Pinnwandeinträge können ansonsten eine gute Grundlage für Konflikte, Streitereien und letztendlich auch für Mobbing und seine unterschiedlichen Ausprägungen bilden.

Sollte es trotz Vorsorge zu Cyber-Mobbing kommen, sollte man schnellstens Gegenmaßnahmen ergreifen. Dazu gehört die Kontaktaufnahme mit der verantwortlichen Internet-Plattform, so beispielsweise des Sozialen Netzwerks oder des Forums. Große Anbieter wie „StudiVZ“ oder „SchülerVZ“ haben dazu mittlerweile eigene Community-Manager und Jugendbeauftrage abgestellt, die man bei einer drohenden Eskalation kontaktieren kann. Dabei darf auch die altbewährte „Hilfe zur Selbsthilfe“ nicht vergessen werden: Gerade bei jugendlichen Opfern sollte mit der Gegenmaßnahme auch ein Lernprozess erfolgen, der die Person für einen möglichen weiteren Fall von Cyber-Mobbing in der Zukunft abhärtet.

Sind beim jeweiligen Cyber-Mobbing bereits strafrechtliche Verstöße vorgefallen, sollte sich das Opfer Hilfe von entsprechenden Behörden einholen.

Fazit

In unserer heutigen Welt, die nun mal sehr virtuell geprägt ist, ist es oftmals leicht Opfer von Cybermobbing zu werden. Es gibt Möglichkeiten, die Gefahr zu reduzieren und diese sollte man auch umsetzen. Aus Angst soziale Plattformen zu meiden halte ich für falsch! Diese bieten nämlich auf der anderen Seite auch viele Vorteile. Und wer sagt denn, dass man dann nicht auch Opfer von Mobbingaktionen werden kann?! Möglicherweise geschieht dass gerade dann, weil man als Einer von Wenigen kein Account bei facebook & co hat.

 

Die Facebook-Fallen – Wie sicher ist Facebook?

6 Jun

„Ich feier am 03.06. in meinen Geburtstag rein. Kommen kann, wer will, aber bitte vorher Bescheid sagen!“ schrieb die mittlerweile 16-jährige Thessa in ihre Einladung bei Facebook. Sie wollte mit ein paar Freunden ihren Geburtstag feiern.  Im Endeffekt hatte sie knapp 14 000 Zusagen.

Was war passiert?

Facebook ermöglicht es jedem angemeldeten User Veranstaltungen zu erstellen. Im Prinzip also eine  ganz praktische Idee. Thessa unterlief hierbei jedoch ein folgenreicher Fehler – sie markierte die Einladung öffentlich, statt privat. Die Infos zur Geburtstagsparty, inklusive Adresse, Telefonnummer, etc., konnten also von rund 600 Millionen Facebook-Nutzern eingesehen werden.

Ein Freund machte Thessa darauf aufmerksam „ irgendwas läuft da schief“. Zu spät – Die Facebook-Falle hatte schon zugeschnappt… Sofort löschte die junge Hamburgerin die Einladung, später sogar ihr ganzes Profil.

Innerhalb kürzester Zeit setzten andere User den Einladungsmarathon fort, indem sie die Einladung erneut posteten. Die nötigen Infos zur Party hatten sie ja.

 

Mittlerweile gibt es sogar einen Song über die legendäre Party, die in aller Munde war bzw. ist.

„Thessa, oh, Thessa, wir kennen uns zwar nicht / Doch uns egal, wir feiern dich und saufen uns jetzt dicht“

Datenschutz und Flashmob 

Das ist das perfekte Beispiel dafür, dass Facebook beim Datenschutz schlampt. Falsche Grundeinstellungen, die bei der Eröffnung eines Accounts aktiviert sind, befördern solche Lücken im Datenschutz noch„, so Moritz Karg, Referent für Datenschutz im Internet der Verbraucherzentrale des Landes Schleswig-Holstein.

Nicht nur Datenschützer, sondern auch Aktivisten, die normalerweise von der Öffentlichkeit des Internets profitieren, kritisieren den „Fall Thessa“. Christian Thielke, Administrator und Gründer der Homepage „Flashmob-hh.de“ sieht durch die Aktion den Ruf von Flashmobs gefährdet und nennt den Aufruf zum Party-Crash eine „absolut schwachsinnige Aktion“. „Echte Flashmobs dauern nur wenige Minuten und niemand kommt dabei zu Schaden“, sagt der 20-jährige Informatiker. „Die Aktionen sollen lustig sein. Mich und die Community ärgert es, dass dieser 16. Geburtstag als ein Flashmob durchs Internet kursiert.“

Eine Facebook-Panne kommt selten allein

Auch wenn der „Fall Thessa“ besonders für Furore gesorgt hat, ist es kein Einzelfall gewesen. Bereits im Februar vergangen Jahres bekam eine gleichaltrige Britin ebenfalls die Tücken des Social Networks zu spüren. Auch sie lud zur Geburtstagsfeier ein und am Ende kamen zahlreiche, ungebetene Gäste zur Feier. Die Folge: Kosten in Höhe von 10 000 Pfund und ein mehrtägiger Hotelaufenthalt, da das Haus vorübergehend nicht bewohnbar war.

Noch mehr Storys von „Opfern“ Social-Network-Fehler sind hier nachlesbar.

Doch nicht nur, wenn es um Veranstaltungseinladungen geht, schlampt Facebook – erst vor Kurzem sorgte ein anderer Fall für Aufsehen: Werbefirmen konnten Daten von Facebook-Nutzern einsehen. 4 Jahre lang konnten sie Bilder, Chats und private Nachrichten wildfremder User sehen – jetzt wurde die Sicherheitslücke gestopft.

Die Lücke schlummerte umbemerkt im Software-Code von Facebook. Über die Schnittstelle für externe Zusatzprogramme, sogenannte Apps, konnten Dritte unter Umständen weitreichenden Zugriff auf Daten der Nutzer bekommen.

Fazit: Nein zu Facebook?

Es ist sicherlich falsch, Facebook allein, die Schuld zu geben. Ständig wird von Datenschutz und „jeder kann alles einsehen“ gesprochen. Mag sein, dass Facebook ein paar Lücken aufweist, aber seien wir mal ehrlich: wenn jeder so dumm ist und seinen ganzen Tagesablauf da rein schreibt, soll er sich auch nicht wundern wenn jeder weiß was er macht. Es werden nur so viele Daten eines Users angezeigt wie er zum einen, selber eingibt und zum anderen, in den Einstellungen für andere freigibt. Die Leute sollen sich also lieber mal Gedanken machen, was sie selbst für Bilder reinstellen und welche Details sie über ihr Privatleben Preis geben. Gezwungen werden sie nämlich nicht. Und am Ende heißt es trotzdem immer, das böse Facebook – so gefährlich…. Ganz nebenbei, es gibt genug Einstellungen für ein sicheres, privatisiertes Profil – man muss es eben nur einstellen!

Ich selbst habe die Kehrseite des Sozialen Netzwerkes zu spüren bekommen, ich weiß also von was ich rede. Ich dachte, ich hätte ein sicheres Profil und hätte nicht all zu viele Details bekannt gegeben. Ich wurde eines besseren belehrt! Mittlerweile habe ich, dank zahlreicher Einstellungen, einen – ich würde sagen – relativ sicheren Account und ich kann anderen nur raten, bevor Facebook als Schuldiger herangezogen wird, sich selbst erst mal Gedanken um seine Privateinstellungen, etc. zu machen.

Die kleine Schwester der Raubkopie

23 Mai

Datendiebstahl, Datenleck, illegale Downloads, Raubkopien, Onlinestreams. Bei allen potentiell möglichen Straftaten über das Web, sind Onlinestreams doch die harmlosesten. Die kleine Schwester der Raubkopie sozusagen.

So geht‘s

Man tippt eine der bereits sehr bekannten Adressen in den Browser ein und im Handumdrehen erschließt sich einem eine fast grenzenlose Auswahl an Filmen, Serien, Dokumentationen oder Sportevents, die nur noch kurz gepuffert werden muss. Nicht runtergeladen, sondern nur gepuffert. Was im rechtlichen Sinn ein großer Unterschied darstellt. Die sogenannten Onlinestreams sind nämlich immer noch eine Grauzone im deutschen Rechtssystem. Die Datei wird nur vorübergehend gespeichert. Das Gesetz definiert Internetpiraterie als Herunterladen und Publizieren bzw. in Umlauf bringen von Daten, auf die der Inhaber keinerlei Rechte hat. Da es bei dem Betrachten von Inhalten der Seite zu einer derartigen Tat nicht kommen kann, macht sich auch niemand damit strafbar. http://www.suite101.de/content/kinoto-a102105
Bekannte Seiten sind kino.to http://www.movie2k.to/ , movie2k.to http://www.movie2k.to/ oder auch monsterstream.info http://www.monsterstream.info/ .

Die neuste Folge „How I met your mother“ oder „Dr. House“, welche gestern erst in den USA ausgestrahlt wurde, ist schon heute als so genannter Stream verfügbar. Wer dem Englischen nicht so mächtig ist, der wartet einfach ein paar Tage bis der ein oder andere Hobby-Übersetzer die Folge mit dem passenden Untertitel versehen hat. Dies passiert schon in einem solchen Maß, dass man meint, dass tatsächlich Profis hinter dem Bildschirm sitzen müssen. Problemlos können auch aktuelle Kino-Filme angeschaut werden, wobei man das Wort „problemlos“ in Klammern setzen muss. *

Auch im Kommen, sind die sogenannten Live-Streams. Da ist es möglich Live-Veranstaltungen wie die Royal-Wedding von Kate und William http://www.welt.de/vermischtes/specials/hochzeit-william-kate/article13225303/Die-Hochzeit-von-William-und-Kate-im-Livestream.html oder Sportevents live im Internet anzuschauen. Beispielsweise wird die Bundesliga direkt von Sky, natürlich ohne deren Zustimmung, ins Internet gestreamt. So ist es jedem möglich Fußball live von zuhause anzuschauen.

Gradwanderung von Gut und „Böse“

Natürlich gibt es auch den ein oder anderen Nachteil, spontan fällt mir da nur die Qualität ein. Filme die gerade erst im Kino anlaufen sind teilweise einfach nur ungenießbar. Meist direkt im Kino mit einer Kamera aufgenommen, schlechter Ton, wackelndes Bild und schlechte Auflösung.*

Ist der Film jedoch bereits auf DVD erhältlich oder schon im TV gekommen, gibt es an der Qualität im Prinzip nichts auszusetzen.

Zwar wird man am Anfang wenn der Film noch puffert mit Pop-Up’s und anderer lästiger Werbung geradezu bombardiert, aber dieses Übel kann mit ein paar wenigen Klicks beseitigt  werden.

Auf lange Sicht gesehen sind die Nachteile jedoch um ein vielfaches gravierender.

Wenn sich immer mehr Leute die Filme im Internet anschauen, statt in die Kinos zu gehen oder sich die Neuerscheinungen auf DVD zu kaufen, geht den Filmstudios immer mehr Geld durch die Lappen. Dies bedeutet dass die erhofften Gewinne ausbleiben und so weniger Geld zur Produktion neuer Filme zur Verfügung steht. Das heißt im Endeffekt hat eigentlich keiner was davon. Allein in Deutschland beträgt der durch online streaming verursachte Schaden etwa 300 Millionen Euro im Jahr. Vor allem zwei Organisationen versuchen dem entgegen zu wirken. Zum einen die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzung (GVU) und zum anderen den Verein für Anti Piraterie (VAP), welche durch Klagen versuchen, ein rechtskräftiges Urteil gegen das Streamen zu erwirken.
http://www.suite101.de/content/kinoto-a102105

Aber seien wir mal ehrlich. Einen guten Film im Kino mit Freunden, Popcorn, Dolby Soround und einer riesen Leinwand ist doch fast unschlagbar.

Mit Blick auf die gegenwärtige Technik, machen es die „Heimkinos“ den wirklichen Kinos allerdings immer schwerer. Immer mehr ähneln sie diesen durch HD-Plasma-Fernseher mit Dolby Soround-System und weiterer Ausstattung.

Ich für meinen Teil schaue mir gern die neusten Serien aus den USA an, weil ich einfach nicht so lange warten will bis sie auf Deutsch ausgestrahlt werden. Aber wenn ein guter Film rauskommt, dann lohnt es sich auf jeden Fall diesen auch im Kino zu sehen.

Pro-Ana – oder wie man sich zu Tode hungern kann

16 Mai

Be Ana – Be perfect  lautet der Slogan der Magerwahn-Website. Hier ein paar Auszüge aus den THINLINES der Ana-Dolls-Seite.

„You can never be too thin.“

“ Essen ist die Sucht, die wir bekämpfen müssen.“                                                           “ Nichts schmeckt so gut, wie sich Dünnsein  anfühlt.“                                                 „Jedes Mal, wenn du Nein Danke zum Essen sagst, sagst du Ja, bitte zur Perfektion.“

Liest man diese Zeilen, kann man sich kaum vorstellen, dass das ernst gemeinte Worte sind.

Was ist Pro-ana?

Pro-Ana (von pro: für und Anorexia nervosa: Magersucht) und Pro-Mia (Bulimia nervosa: Ess-Brechsucht) sind die Namen zweier sozialer Bewegungen. Pro-Ana der einer Magersucht befürwortenden Gruppe und Pro-Mia der von Ess-Brechsucht-Befürwortern.

Es sind Websites, die Essgestörten bei ihren Krankheiten „helfen“. Allerdings nicht, um von diesen wegzukommen, sondern um noch mehr an ihren Krankheiten und dem Magerwahn festzuhalten.

Die User geben sich gegenseitig Tipps und Unterstützung in ihrem Kampf gegen die „bösen Kalorien“ und das Normalgewicht.

Da gibt es die 10 Pro-Ana-Gebote, die Erfolgsstorys von Magerwahn-Anhängern, Kalorientabellen und nicht zu vergessen natürlich Bilder von Menschen, die es „geschafft

haben“.

Auszug aus den „10 Geboten“:

1. Wenn ich nicht dünn bin, bin ich nicht attraktiv!

2. Dünn sein ist wichtiger als gesund sein.

4. Ich darf nicht essen ohne mich schuldig zu fühlen!

10. Dünn sein und Nahrungsverweigerung sind Zeichen wahrer Willensstärke und Erfolgs!

http://pro-ana-pro-ich.chapso.de/

Woher kommt Pro-ana?

Die „Pro-Ana-Bewegung“ im eigentlichen Sinne ist im englischsprachigen, v.a. amerikanischen Internet, entstanden und hat sich von dort auch ins deutschsprachige Internet ausgebreitet. Wie lange Pro-Ana-Seiten schon im Internet existieren, ist nicht festzustellen, jedoch fand Mitte 2002 ein fast explosionsartiger Boom dieser Seiten im deutschsprachigen Internet statt. Schon seit gut 5 Jahren setzen sich die Medien immer mal wieder kritisch mit der Website auseinander. Die Intention der Medien die Leute vor der Webseite zu warnen, verlief anders als erwartet… gerade dadurch erst lösten sie einen regelrechten „Pro-ana-Hype“ aus.

Pro Ana ->No Ana!

Inzwischen ist es etwas ruhiger um das Thema geworden.

Im Januar 2009 traf die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien die Entscheidung, einen deutschen pro ana-Blog auf den Index zu setzen. Inzwischen sind einige solcher Webseiten und Blogs zwar indiziert worden, doch nur deutschlandweit. Die amerikanischen Seiten existieren weiterhin. Ein bestehendes Verbot durchzusetzen, ist im Prinzip auch gar nicht wirklich möglich.

http://pure-ana.com/node/36

Geschichten aus dem Leben von Menschen, die zwar den Kampf gegen die teuflischen Kalorien gewonnen haben, den für das Leben allerdings verloren, findet man auf der Seite nicht. Es würde schließlich ganz und gar nicht in die schöne, heile Welt der User passen.

Dafür gibt es mittlerweile eigene Websites, so wie die „kinder-seele.de“, die beschreibt, was mit denjenigen geschehen ist, die sich solche krankhaften Websites zu sehr zu Herzen genommen haben.

Wie bei diesem Mädchen: Sie starb an Bulimie, wurde 19 Jahre alt und erlitt einen Magenwanddurchbruch auf Grund eines Fressanfalls. Sie wog 43 kg bei 1,55 m.

http://kinder-seele.chapso.de/mia-tipps-s609037.html

Obwohl man ja auch der pro-ana-seite zu Gute halten muss, dass sie auf ihre Gefahren hinweist 😉

„Tipps und Tricks, die du auf Pro-Ana-Seiten findest, sind oft ungesund und manchmal sogar lebensgefährlich. Bitte informiere dich gründlich auch anderswo!“                                                                                                                                       „Achtung! Ana und Mia, also  Magersucht und Bulimie, sind schwere psychische Krankheiten!“           


Das Internet ist schuld?!

Das Internet ist nun einmal ein Medium in welchem User, Themen, die in den klassischen Medien ausschließlich eindeutig negativ beurteilt werden, auch anders beurteilen können (neben solchen Websites wie Pro-ana ist das Internet, ein Spielplatz für Freaks wie Body-Shaper, Freitod-Enthusiasten, Anhängern von Verschwörungstheorien, Bombenbauer etc.).

Das Internet also sozusagen als „ethischer Freiraum“, an dem sich Betroffene nicht vom herrschenden Urteil und den Urteilenden bedroht fühlen müssen. Weiterhin ist es ein Platz, wo Betroffene auch ganz unerwartet diese „positiven“ Einschätzungen ihres Andersseins finden können und nun eine „Alternative“ haben, bzw. überzeugt werden können, u. U. auch „eingefangen“ werden können.

Das Internet als Horizonterweiterung, wenn auch negativ beladen. Gleichgesinnte können sich finden und austauschen, im Sinne von „Wo man verstanden wird“ und nicht im Sinne von Therapeutin, „die kann ja gar nicht wissen, wovon sie redet …“

Das Internet als Ort einer „geheimen Gemeinschaft“ wo sie sich organisieren können, indem sie eine Website bzw. ein Forum aufsetzen. Könnten die Pro-Ana-Anhänger sich so auch ohne Web finden und austauschen? Einen Stammtisch würden sie sicher nicht so schnell aufmachen…

Zuletzt ist das Internet ein Ort,  wo man anonym bleiben kann. Ginge das auch so leicht ohne Internet?! Nein, eher nicht –  zwar treffen sich die Anonymen Alkoholiker auch in einem echten Raum – aber man kennt die Gesichter und erkennt sie im realen Leben wieder, also nicht ganz die Anonymität von Nicknames und Avatars.

Ich habe ja ein gewisses Verständnis für absolut andersartige Menschen … mögen sie tun – und sich antun -, was sie nicht lassen können. Aber bitte mit mehr Verantwortung, d.h. so weit wie möglich im Verborgenen, keine „Werbung“, möglichst keine einfache Auffindbarkeit über Suchmaschinen, das ist ethisch mehr als bedenklich – damit nicht verzweifelte Mit-Kranke eine allzu leichte und meiner Meinung nach falsche Alternative zu zugegebenermaßen langwierigen und anstrengenden Therapien angeboten bekommen.

Wo bist du? – Foursquare hilft weiter

11 Mai

Foursquare ist eigentlich eine ganz nette App. Mit Hilfe der GPS-Fähigkeit deines Smartphones kannst du dich an bestimmten Orten einchecken und somit anderen Leuten mitteilen wo du gerade steckst.

Um die Sache noch etwas interessanter zu machen bekommst du für die Check-In’s Punkte. Mit einer gewissen Anzahl an Punkten erhältst du sogenannte Badgets.

Ein Beispiel dafür ist das Abzeichen des Bürgermeisters, diese bekommt der Nutzer mit den meisten Check-In’s pro Location.

https://de.foursquare.com/

Mittlerweile sind die meisten größeren und bekannten Standorte bereits registriert. Von Flughäfen und Bahnhöfen über Hotels bis hin zu Bars oder dem Hörsaal ist es möglich anderen Leuten mitzuteilen wo der aktuelle Standort der Person ist.

Ein weiterer nützlicher Zusatz, wahrscheinlich sogar der nützlichste ist die Möglichkeit die verschiedenen Locations zu bewerten oder Tipps und Erfahrungsberichte zu veröffentlichen.

Manche Bars werben sogar schon damit dass Nutzer mit einer gewissen Anzahl an Check-In’s Vergünstigungen bekommen.

http://www.faz.net/s/RubE2C6E0BCC2F04DD787CDC274993E94C1/Doc~ED7453E2C92C34DEAAA54D0697373C53B~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Foursquare selber sagt dass es heute, knapp 2 Jahre nach Gründung bereits über 8 Millionen aktiver Nutzer weltweit gibt. Das hört sich nicht unbedingt riesig an, jedoch betrug das Wachstum letztes Jahr 160%, Tendenz steigend.

Foursquare will demnächst an die Börse gehen. Die Idee funktioniert, da sich viele immer noch hinter ihrem Smartphone alleine fühlen und die Finger weiter kribbeln wenn keine Laptop für Facebook in Reichweite ist.


Nach langem hin und her überlegen kann ich mir immer noch keine klare Meinung bilden, ob dieses Programm mir gefällt oder nicht. Es ist ganz interessant zu wissen wo deine Freunde sich gerade aufhalten, auch die Jagd nach Punkten hat so seinen gewissen Reiz und vor allem die Tipps für gute Bars, Clubs oder Restaurant sind ziemlich nützlich.

Dagegen weiß ich nicht genau ob ich immer jeden wissen lassen will wo ich mich gerade aufhalte. Wie bei den anderen sozialen Netzwerken ist es ein schleichender Prozess bis es einem gar nicht mehr auffällt wie abhängig man doch tatsächlich davon ist.

Facebook brauch ich wohl kein zweites Mal zu erwähnen.

Aus diesem Grund habe ich meine kurze Foursquarezeit auch wieder beendet.

Man muss nicht jeden „Trend“ mitmachen und sollte in der Zeit der neuen Medien und der sozialen Netzwerken aufpassen wie transparent man wirklich sein will.

Ich fühl mich noch zu wenig als Cyberopfer um total dem Mitteilungswahn zu verfallen. Das Thema des Cyberstalkings lass ich mal außen vor. Verurteilen will ich keinen, aber einen kleinen Tipp mag ich trotzdem noch geben.

Wer wissen will wo du bist, der wird dich bestimmt anrufen, aber dir bleibt weiter die Wahl ob du auch tatsächlich dran gehen willst